Sucht als Bindungsstörung

Hintergrund: Wenngleich es bis heute kein allgemein akzeptiertes Modell zur Beschreibung der Entstehung und Behandlung von Suchterkrankungen gibt, stellt die Bindungstheorie bereits seit Jahrzehnten eine bedeutsame Basis für den klinisch-therapeutischen Umgang mit Suchterkrankungen dar. In dieser Arbeit soll ein systematischer Überblick der empirischen Studien zum Zusammenhang zwischen substanzgebundenen Süchten und Störungen des Bindungsverhaltens gegeben werden.

[Neurofeedback in the Treatment of Anorexia Nervosa: a Case Report]

Anorexia nervosa has been related to alterations in brain activity in terms of hyperactive EEG patterns. This case report illustrates the principles and results of a five-week neurofeedback treatment in a 29-year-old woman suffering from anorexia nervosa. A neurofeedback protocol to enhance alpha activity (8 - 12 Hz) was developed and conducted additionally to the standardized treatment for eating disorders in training sessions twice a week. Pre- and post-test measurements included resting state EEG measurements and a psychological test battery.

[Problematic internet use (PIN)-a review of assessment questionnaires and risk factors]

Internet is nowadays an integral part of our lives. However, excessive internet use, which is in many ways comparable to substance addictions and behavioral addictions, has become of growing interest in popular media, health policy and scientific research. Nevertheless, there is still considerable controversy with respect to diagnostic criteria and assessment questionnaires, and the diagnosis does not yet appear in any official diagnostic system such as the DSM-5 or ICD-10.

Religiös/Spirituelles Befinden bei psychisch Kranken III: Erste Ergebnisse einer Körper-zentrierten Achtsamkeitsmeditation in der stationären Rehabilitation

Anliegen: Die salutogene Wirkung von Religiosität und Spiritualität scheint vor allem in den letzten Jahren durch die Literatur gut belegt. Wenige Studien sind allerdings zur Wirksamkeit einer spirituell basierten therapeutischen Intervention bei psychiatrischen PatientInnen durchgeführt worden.

Braucht die Suchtbehandlung eine spirituelle Dimension?

Vielfach wurde der negative Zusammenhang von Religiosität und Spiritualität mit verschiedenen Formen von Suchterkrankungen bestätigt. Auch können religiös-spirituelle Themen eine bedeutsame Rolle für den gesamten Verlauf einer Abhängigkeitserkrankung spielen. Basierend auf diesen Erkenntnissen wurden suchtkranke Patienten während ihres stationären Aufenthalts im Verein Grüner Kreis mit Hilfe des Multidimensionalen Inventars zum religiös-spirituellen Befinden (MI-RSB) befragt.

Religiös/Spirituelles Befinden bei psychisch Kranken II: Die Entwicklung einer Kurzskala und Vergleichswerte von klinisch-psychiatrischen Gruppen und gesunden Kontrollpersonen

Anliegen: Das Multidimensionale Inventar zum Religiös/ Spirituellen Befinden (MI-RSB) wurde in mehreren klinischen und non-klinischen Studien erfolgreich angewendet. Allerdings erwies sich die MI-RSB Originalversion mit 48 Items im Speziellen für klinische Fragestellungen oft als zu umfangreich. Ziel dieser Arbeit ist deshalb die Entwicklung einer adäquaten MI-RSB Kurzversion mit 12 Items.
Methode: Anhand einer für die österreichische Allgemeinbevölkerung (N = 1500) repräsentativen Stichprobe wird mittels Faktoren- bzw. Reliabilitätsanalyse eine

Religiös/Spirituelles Befinden bei psychisch Kranken: Ängstlich/Depressive und Suchtkranke im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen

Anliegen: Ziel dieser Arbeit ist es, verschiedene Dimensionen von Religiosität und Spiritualität bei stationären psychiatrischen PatientInnen zu untersuchen. Gibt es Unterschiede im religiös/spirituellen Befinden zwischen suchtkranken (ICD-10: F1x) und ängstlich/depressiven (ICD-10: F3x/F4x) PatientInnen? Welche Implikationen ergeben sich daraus für die Behandlung?

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