Religious/spiritual well-being, personality and mental health: A review of results and conceptual issues

We present the recent research findings of our group that allowed us to investigate the potential links between religiosity/spirituality and different indicators of mental health. Thus this paper represents a synoptic overview of the most important results which were gathered by applying the Multidimensional Inventory for Religious/Spiritual Well-Being (MI-RSWB) to different personality dimensions and to different facets of subjective well-being and mental health in several studies. The MI-RSWB was applied on different clinical samples (e.g.

Das Multidimensionale Inventar zum religiös-spirituellen Befinden (MI-RSB): Normwerte für die österreichische Allgemeinbevölkerung.

Das Multidimensionale Inventar zum religiös-spirituellen Befinden (MI-RSB) wurde im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojekts von Klinischer Psychologie und Pastoraltheologie entwickelt. Ausgehend von einem multidimensional konzipierten Konstrukt des religiös-spirituellen Befindens werden dabei insgesamt sechs Bereiche der Befindlichkeit hinsichtlich des immanenten sowie des transzendenten Wahrnehmungsraums erfasst. Immanente Bereiche sind „Hoffnung immanent", „Vergebung", „Erfahrungen von Bedeutung und Sinn".

Effekte eines Alpha-Neurofeedbacktrainings in der Behandlung von Anorexia nervosa

Neurofeedback (EEG-Biofeedback) ist ein Frequenzbandtraining und basiert auf dem Prinzip der operanten Konditionierung. Durch die Trainingsprozesse sollen Selbstregulationsprozesse gefördert werden und Fehlregulationen in kortikalen Strukturen minimiert werden. Der Einsatz von Neurofeedback im Bereich von Essstörungen basiert auf Erkenntnissen von Studien, die massive EEG-Veränderungen bei PatientInnen mit Anorexia nervosa (AN) nachweisen konnten. Diese Veränderungen beziehen sich hauptsächlich auf eine erhöhte Beta- sowie eine verringerte Alphaaktivierung in frontalen Hirnregionen.

Suizidalität und Religiös-spirituelles Befinden: Untersuchung der Zusammenhangsstruktur anhand verschiedener sozio- und psychometrischer Parameter

Einleitung: Der Zusammenhang von Religiosität und Spiritualität für verschiedene Dimensionen psychischer Gesundheit und Krankheit wurde in den letzten Jahren verstärkt thematisiert. Dies betrifft vorallem den klinisch-psychiatrischen Raum. Vor allem was den Bereich von suizidalen Gedanken und Handlungen betrifft, wird immer wieder eine präventive Funktion berichtet.

Religiosität und Spiritualität im Prozess psychischer Gesundheit und Krankheit: Ein Vergleich zwischen klinisch-psychiatrischen PatientInnen und gesunden Kontrollpersonen

Einleitung: Auf der Basis des bio-psycho-sozio-spirituellen Modells von Gesundheit und Krankheit finden Religiosität und Spiritualität in den letzten Jahren im klinisch-psychiatrischen Raum immer mehr Beachtung. So wurde im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojekts der Fragestellung nachgegangen, in welchem Zusammenhang religiös-spirituelles Befinden zum Krankheitserleben bei psychiatrischen PatientInnen steht.

Gottesfinsternis? Struktur und Inhalt des Religiös/Spirituellen Befindens: Eine Vergleichsstudie von stationären ängstlich/depressiven Patienten und gesunden Kontrollpersonen

Einleitung: Religiosität und Spiritualität stellen ein aufstrebendes Forschungsgebiet der Psychiatrie und klinischen Psychologie dar. Allgemein ist dabei ein Trend weg von der reinen Pathologisierung religiös/spiritueller Inhalte („ekklesiogene Neurose“) hin zu einer differenzierteren Auseinandersetzung zu bemerken. Relevante Effekte von Religiosität und Spiritualität auf den Krankheitsverlauf werden auch für den psychiatrischen Raum berichtet. Eine abschließende Bewertung der Zusammenhangsstruktur von religiös/spirituellem Befinden und psychiatrischer Erkrankung steht allerdings noch aus.

Spiritualität und Sucht

Historisch betrachtet, lässt sich schon bei William James (1902) die Einschätzung finden, dass die vollständige Heilung einer Suchterkrankung insbesondere durch „leidenschaftliche Religiosität“ erfolgen kann. Auch finden der Schweizer Psychoanalytiker C. G. Jung und Bill Wilson, ein Mitbegründer der Anonymen Alkoholiker (AA), eine gemeinsame Formel zur Suchtbekämpfung „Spiritus contra Spiritum“ (sinngemäß der „Heilige Geist“ gegen den „Geist im Alkohol“). So kann nach deren Meinung nur einer dem Menschen inne wohnen bzw. „treibt der eine den anderen gleichsam aus“.

Religiosität und Spiritualität im Krankheitsprozess

Wellness – Esoterik – Religion: Dieser Sammelband analysiert die Sehnsucht des Menschen nach Heil im aktuellen Spannungsfeld von Wellness-Kultur, esoterischer Heilserwatung und religiösen Heilsversprechen. Kann die christliche Religion zum Heilsein des Menschen beitragen? Und was bedeutet Heil, wenn die moderne Medizin nicht mehr weiter weiß? Die Autorinnen und Autoren der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz stellen diese Fragen aus ihrem jeweiligen fachlichen Blickwinkel.

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