Religiös/Spirituelles Befinden bei psychisch Kranken II: Die Entwicklung einer Kurzskala und Vergleichswerte von klinisch-psychiatrischen Gruppen und gesunden Kontrollpersonen

Anliegen: Das Multidimensionale Inventar zum Religiös/ Spirituellen Befinden (MI-RSB) wurde in mehreren klinischen und non-klinischen Studien erfolgreich angewendet. Allerdings erwies sich die MI-RSB Originalversion mit 48 Items im Speziellen für klinische Fragestellungen oft als zu umfangreich. Ziel dieser Arbeit ist deshalb die Entwicklung einer adäquaten MI-RSB Kurzversion mit 12 Items.
Methode: Anhand einer für die österreichische Allgemeinbevölkerung (N = 1500) repräsentativen Stichprobe wird mittels Faktoren- bzw. Reliabilitätsanalyse eine

Das Multidimensionale Inventar zum religiös-spirituellen Befinden (MI-RSB): Normwerte für die österreichische Allgemeinbevölkerung.

Das Multidimensionale Inventar zum religiös-spirituellen Befinden (MI-RSB) wurde im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojekts von Klinischer Psychologie und Pastoraltheologie entwickelt. Ausgehend von einem multidimensional konzipierten Konstrukt des religiös-spirituellen Befindens werden dabei insgesamt sechs Bereiche der Befindlichkeit hinsichtlich des immanenten sowie des transzendenten Wahrnehmungsraums erfasst. Immanente Bereiche sind „Hoffnung immanent", „Vergebung", „Erfahrungen von Bedeutung und Sinn".

Suizidalität und Religiös-spirituelles Befinden: Untersuchung der Zusammenhangsstruktur anhand verschiedener sozio- und psychometrischer Parameter

Einleitung: Der Zusammenhang von Religiosität und Spiritualität für verschiedene Dimensionen psychischer Gesundheit und Krankheit wurde in den letzten Jahren verstärkt thematisiert. Dies betrifft vorallem den klinisch-psychiatrischen Raum. Vor allem was den Bereich von suizidalen Gedanken und Handlungen betrifft, wird immer wieder eine präventive Funktion berichtet.

Religiosität und Spiritualität im Prozess psychischer Gesundheit und Krankheit: Ein Vergleich zwischen klinisch-psychiatrischen PatientInnen und gesunden Kontrollpersonen

Einleitung: Auf der Basis des bio-psycho-sozio-spirituellen Modells von Gesundheit und Krankheit finden Religiosität und Spiritualität in den letzten Jahren im klinisch-psychiatrischen Raum immer mehr Beachtung. So wurde im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojekts der Fragestellung nachgegangen, in welchem Zusammenhang religiös-spirituelles Befinden zum Krankheitserleben bei psychiatrischen PatientInnen steht.

Gottesfinsternis? Struktur und Inhalt des Religiös/Spirituellen Befindens: Eine Vergleichsstudie von stationären ängstlich/depressiven Patienten und gesunden Kontrollpersonen

Einleitung: Religiosität und Spiritualität stellen ein aufstrebendes Forschungsgebiet der Psychiatrie und klinischen Psychologie dar. Allgemein ist dabei ein Trend weg von der reinen Pathologisierung religiös/spiritueller Inhalte („ekklesiogene Neurose“) hin zu einer differenzierteren Auseinandersetzung zu bemerken. Relevante Effekte von Religiosität und Spiritualität auf den Krankheitsverlauf werden auch für den psychiatrischen Raum berichtet. Eine abschließende Bewertung der Zusammenhangsstruktur von religiös/spirituellem Befinden und psychiatrischer Erkrankung steht allerdings noch aus.

Religiosität und Spiritualität im Krankheitsprozess

Wellness – Esoterik – Religion: Dieser Sammelband analysiert die Sehnsucht des Menschen nach Heil im aktuellen Spannungsfeld von Wellness-Kultur, esoterischer Heilserwatung und religiösen Heilsversprechen. Kann die christliche Religion zum Heilsein des Menschen beitragen? Und was bedeutet Heil, wenn die moderne Medizin nicht mehr weiter weiß? Die Autorinnen und Autoren der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz stellen diese Fragen aus ihrem jeweiligen fachlichen Blickwinkel.

Religiös-spirituelles Befinden im Kontext seelischer Gesundheit und Krankheitsverarbeitung: Ergebnisse eines interdisziplinären Forschungsprojekts

Eine der überraschenden Entwicklungen in der Klinischen Psychologie und der Medizin der letzten Jahre liegt im steigenden Interesse an empirischen Untersuchungen des religiös-spirituellen Erlebens und Verhaltens. In einer 2005 in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Pastoralpsychologie, Pastoraltheologie und Klinischer Psychologie erstellten Studie konnte ein Mehrdimensionales Inventar zum religiös-spirituellen Befinden (MI-RSB 48) im Kontext körperlicher und psychischer Gesundheit und Krankheit entwickelt werden.

Spiritualität & Sucht: Struktur und Inhalt der Gottesbeziehung von Abhängigen im Vergleich zu allgemein-psychiatrischen Patienten und gesunden Kontrollpersonen

Im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojekts wurde der Fragestellung nachgegangen, in welchem Zusammenhang Religiosität und Spiritualität zum Krankheitserleben bei psychiatrischen Patienten stehen. Es wurden 120 Suchtpatienten und 100 allgemeinpsychiatrische Patienten getestet. Auch wurden 200 nonklinische Probanden befragt.

Die Relevanz religionspsychologischer Ergebnisse für die Pastoralpsychologie: Zusammenfassende Darstellung eines interdisziplinären Forschungsprojekts.

"In der Seelsorge sollen nicht nur die theologischen Prinzipien, sondern auch die Ergebnisse der profanen Wissenschaften, vor allem der Psychologie und der Soziologie, wirklich beachtet und angewendet werden..." (Gaudium et spes Nr. 62). Die Praktische Theologie hat diese Forderung des II. Vatikanischen Konzils vielfältig aufgegriffen, nicht zuletzt in der Etablierung des Faches Pastoralpsychologie. Dieses kann inzwischen auf eine mehrere Jahrzehnte lange Geschichte zurückblicken - Zeit also für einen differenzierten Blick auf vergangene Entwicklungen und mögliche Perspektiven.

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