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Dimensions of religious/spiritual well-being and schizotypal personality

Human-Friedrich Unterrainer, Helmuth P. Huber, Isabelle Marie Sorgo, Joanna Collicutt, Andreas Fink

Dimensions of religious/spiritual well being (RSWB; such as hope, forgiveness, or general religiosity) have been examined comprehensively, and its positive relation to subjective well-being has been confirmed. However, there also might be facets of RSWB linked to mental illness (e.g. delusional ideas).

Personality and Individual Differences

Different Types of Religious/Spiritual Well-Being in Relation to Personality and Subjective Well-Being

Human-Friedrich Unterrainer, Karl Heinz Ladenhauf, Sandra Johanna Wallner-Liebmann, Andreas Fink

In this study the authors attempt to present different types of Religious/Spiritual Well-Being (RSWB) and discuss their relation to personality and psychological well-being. The Multidimensional Inventory for Religious/Spiritual Well-Being 48 is employed for this study, which consists
of 6 subscales. To find different types of RSWB, an agglomerative cluster analysis on these subscales was performed based on the responses obtained in a nonclinical adult sample (n = 463). A 4-cluster solution was accepted. The clusters were labeled as Religious/Spiritual High,

International Journal for the Psychology of Religion Routledge

Inwieweit ist Suchttherapie mit Frauen anders?

Karoline Windisch

Süchtiges Verhalten entwickelt sich im Spannungsfeld zwischen Person, Substanz und Gesellschaft. Frauen unterscheiden sich von Männern im Hinblick auf Suchtentstehung, Ausprägung und Verlauf. Der Alltag während der Suchtphase ist ebenso verschieden wie die Faktoren, die sie zum Ausstieg motivieren. Besonders schwerwiegend ist, dass bei suchtkranken Frauen häufig traumatische Lebensereignisse, sexualisierte Gewalterfahrungen sowie eine Kopplung von Sucht- und Gewalterfahrungen vorliegen.

Suchtkongress: Mythen ? Fakten ? Perspektiven

Substitutionstherapie im Rahmen einer stationären Behandlung

Leonidas Lemonis

Seit Oktober 2009 werden in der Therapieeinrichtung Meierhof ( Grüner Kreis ) Substituierte stationär behandelt. Das primäre Ziel ist eine stabile Substitution im Sinne der Einnahme des verordneten Mittels in der vorgesehenen Form (oral) und ohne Zusatzkonsum ( vor allem in Form von Tranquilizern ). Unsere Erfahrungen damit, während dieser relativ kurzen Zeit (knapp 18 Monate),werden das zentrale Thema des Workshops sein; insbesondere über pharmakologische- und suchttherapeutische Aspekte, den massiven Reduktions- bzw.

Suchtkongress: Mythen ? Fakten ? Perspektiven

Computer-Spielsucht und andere nicht-stoffgebundene Suchtformen

Dr. Dominik Batthyány

Suchtforschung galt bisher überwiegend der Auseinandersetzung mit stoffgebundener Abhängigkeit, also der Abhängigkeit von bewusstseinsverändernden Substanzen. Die Entwicklung in den letzten Jahren aber macht deutlich, dass sich das fachliche und öffentliche Interesse verstärkt auf die so genannten Verhaltenssüchte, die nichtstoffgebundene Abhängigkeit, richtet. Zu den Verhaltenssüchten werden exzessiv ausgeübte Verhaltensweisen gezählt, die einen belohnenden Effekt haben und die Kriterien einer Abhängigkeit erfüllen Die Anzahl Betroffener, die Beratung und Hilfe suchen, steigt.

Suchtkongress: Mythen ? Fakten ? Perspektiven

Spiritualität und Sucht

Human-Friedrich Unterrainer

Historisch betrachtet, lässt sich schon bei William James (1902) die Einschätzung finden, dass die vollständige Heilung einer Suchterkrankung insbesondere durch ?leidenschaftliche Religiosität? erfolgen kann. Auch finden der Schweizer Psychoanalytiker C. G. Jung und Bill Wilson, ein Mitbegründer der Anonymen Alkoholiker (AA), eine gemeinsame Formel zur Suchtbekämpfung ?Spiritus contra Spiritum? (sinngemäß der ?Heilige Geist? gegen den ?Geist im Alkohol?). So kann nach deren Meinung nur einer dem Menschen inne wohnen bzw. ?treibt der eine den anderen gleichsam aus?.

Suchtkongress: Mythen ? Fakten ? Perspektiven

Religion und Suchterkrankungen

Human-Friedrich Unterrainer

In vielen religiösen Traditionen wird ein enger Zusammenhang zwischen dem verkündeten religiösen Heil und konkreten Erfahrungen von Heilung an Leib und Seele im Hier und Jetzt gesehen. Gegenüber religiösen und spirituellen Überzeugungen als Ressource für die Gesundheit bestanden innerhalb der Gesundheitsforschung, in Medizin wie Psychologie, hingegen lange Zeit massive Zweifel. Seit den 1990er Jahren ist jedoch ein explosionsartiger Anstieg der Forschung zu Religion und Gesundheit besonders in den USA zu verzeichnen.

In C. Klein, H. Berth, F. Balck (Hrsg.), Gesundheit - Religion - Spiritualität. Konzepte, Befunde und Erklärungsansätze (S. 148-157). Weinheim: Juventa.

Die Relevanz religionspsychologischer Ergebnisse für die Pastoralpsychologie: Zusammenfassende Darstellung eines interdisziplinären Forschungsprojekts.

Human-Friedrich Unterrainer

"In der Seelsorge sollen nicht nur die theologischen Prinzipien, sondern auch die Ergebnisse der profanen Wissenschaften, vor allem der Psychologie und der Soziologie, wirklich beachtet und angewendet werden..." (Gaudium et spes Nr. 62). Die Praktische Theologie hat diese Forderung des II. Vatikanischen Konzils vielfältig aufgegriffen, nicht zuletzt in der Etablierung des Faches Pastoralpsychologie. Dieses kann inzwischen auf eine mehrere Jahrzehnte lange Geschichte zurückblicken - Zeit also für einen differenzierten Blick auf vergangene Entwicklungen und mögliche Perspektiven.

In Maria Elisabeth Aigner, Rainer Bucher, Ingrid Hable, Hans-Walter Ruckenbauer. Räume des Aufatmens. Pastoralpsychologie im Risiko der Anerkennung. Festschrift zu Ehren von Karl-Heinz Ladenhauf (S. 291-301). Wien: Lit-Verlag.

Die Meisterung des Ichs: Budo zur Gewaltprävention?

Günther Bitzer-Gavornik, Human-Friedrich Unterrainer

Die Frage, ob die Kampfkünste zur Gewaltprävention dienen können, beschäftigt die Öffentlichkeit und die Wissenschaft nun schon seit langem. Es deuten sich tatsächlich unter bestimmten Bedingungen positive Effekte an.Der vorliegenden Band 8 der Reihe Geist-Körper-Technik gibt einen aktuellen Überblick und führt mit namhaften Autoren die Diskussion weiter. (Klappentext)

Matthias von Saldern

Gottesfinsternis? Struktur und Inhalt des Religiös/Spirituellen Befindens: Eine Vergleichsstudie von stationären ängstlich/depressiven Patienten und gesunden Kontrollpersonen

Helmut Schoeggl, Human-Friedrich Unterrainer, Christian Posch, Georg Plentner, Sandra Wallner-Liebmann, Christa Neuper, Hans-Peter Kapfhammer

Einleitung: Religiosität und Spiritualität stellen ein aufstrebendes Forschungsgebiet der Psychiatrie und klinischen Psychologie dar. Allgemein ist dabei ein Trend weg von der reinen Pathologisierung religiös/spiritueller Inhalte (?ekklesiogene Neurose?) hin zu einer differenzierteren Auseinandersetzung zu bemerken. Relevante Effekte von Religiosität und Spiritualität auf den Krankheitsverlauf werden auch für den psychiatrischen Raum berichtet. Eine abschließende Bewertung der Zusammenhangsstruktur von religiös/spirituellem Befinden und psychiatrischer Erkrankung steht allerdings noch aus.

DGPPN Berlin

Insulin and hippocampus activation in response to images of high-calorie food in adolescent obesity

Sandra Wallner-Liebmann, Karl Koschutnig, Gernot Reishofer, Erich Sorantin, Barbara Blaschitz, Renate Kruschitz, Human-Friedrich Unterrainer, Robert Gasser, Florian Freytag, Carmen Bauer-Denk, Harald Mangge

Responsiveness to food cues, especially those associated with high-calorie nutrients may be a factor underlying obesity. An increased motivational potency of foods appears to be mediated in part by the hippocampus. To clarify this, we investigated by means of 3-T magnetic resonance imaging (MRI) the activation of the hippocampus and associated brain structures in response to pictures of high-calorie and low-calorie foods in 12 obese and 12 normal-weight adolescents.

Obesity

Body Mass Index and Anthropometry in College Athletes trained in different Types of Sport

Renate Kruschitz, E. Gruber, Human-Friedrich Unterrainer, E. Tafeit, W. Müller, Sandra Wallner-Liebmann
International Conference on Obesity, Stockholm